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    April 16th, 2011HoubsiKino, Meinung, Reviews

    Schlechtester Film, unüberlegt  und zu viele Michael Bay-Like Effekte, dass sind die Kommentare die einem im Kopf hängen bleiben, wenn wir uns die Kritiken im Internet anschauen über Sucker Punch. Diese hatten mich schon beinahe überzeugt, jedoch hat mich meine Neugierde zum Film gezogen.

    Ich kann euch nur empfehlen diesen Film zu schauen. Auch wenn er so seine Probleme hat, ist es eine Freude ihn zu schauen und die Snyders Inspirationen zu erkennen.

     

    “Wenn du für nichts kämpfst, fällst du für alles” Wise Man

    Die Einleitung in dem Film ist sehr einfach aufgebaut. Die meisten wollen für jeden Film einen gute überlegte, ausgebaute und ewig lange Einleitung. Jedoch zu Sucker Punch passt diese Art von Einleitung nicht. Durch die einfache Hintergrundgeschichte kommt ihr auch nicht wirklich durcheinander und könnt allem sehr gut folgen. Somit können wir sagen, dass die einfache Hauptgeschichte durch die verschachtelten Ebenen ausgeglichen sind. Man kann es beinahe vergleichen mit Inception, aber auf eine sehr minimalistische Art.

    Wir werden kurz und schmerzlos in das Universum von Sucker Punch geworfen ohne zu wissen wo wir gelandet sind. Aber nach einigen Szenen und der Ankunft in der Psychiatrie fühlen wir uns direkt wohl.

    Wer sich als ein Gamer bezeichnet wird bestimmt auch die verschiedenen Vergleiche gefunden haben. Dr. Gorski hat in ihrer Figur viele Parallelen zur Dr. Tenenbaum aus Bioshock. Sie kümmert sich um ihre Schützlinge und sorgt sich um ihr wohl. Andererseits nutzt sie ihre Schützlinge für ihre eigenen Zwecke aus. Die Kriegszenen haben auch viele parallelen zu Call of Duty.

    Bei den verschiedenen Episoden finden wir auch sehr einfach parallelen zu anderen Filmen. So könnte man den Kampf um die Karte, mit einigen Parallelen zu Hellboy ziehen. Tote Soldaten wurden mit Zahnrädern und Dampf wieder zum Leben erweckt. Der Kampf mit dem Drachen hat ein paar parallelen zu Dragon Age. Nicht zu vergessen das etwas psychisch verdrehte Shutter Island. Man wird bei beiden Filmen hineingezogen und am Ende stellt sich alles als eine Art Psychose heraus.

    Die etwas ruhigeren Szenen in der Psychiatrie und den Actionszenen ist sehr gut gemacht. Man wird jedes mal immer auf den Mittelpunkt gedreht um den es sich geht und zwar Babydoll. Im Gegensatz dazu stehen die Actionszenen, dort geht es um Teamgeist und halsbrecherische Aktionen einer Elite Spezialkampfeinheit.

    Das Ende finde ich jedoch ziemlich misslungen, da innerhalb von 10 Minuten fast alle umgebracht werden und das in einer einzigen Szene. Mir scheint es so als ob sich Snyder schnell von Babydolls multiplen Persönlichkeiten losketten wollte.

    Wer lehrt uns was real ist und wie wir auf Lügen reagieren sollen. Wer entscheidet wieso wir leben und wofür wir sterben würden. Wer hält uns in Ketten und hat den Schlüssel um uns zu befreien. Du bist es. Du hast alle Waffen die du brauchst. Kämpfe!

    Wie schon am Anfang gesagt, hat dieser Film seine Ecken und Kanten. Er wird jedoch durch seine Gesamtheit gut zusammengehalten und durch den Soundtrack unterstützt. Durch diesen Soundtrack kommt es uns auch beinahe so vor als ob wir eine Reihe von Musikvideos anschauen. Ich spreche eine Empfehlung aus sich diesen Film zumindest einmal auszuleihen, oder gar zu kaufen. Den Soundtrack sollte man auch nicht aus den Augen lassen.

    300 + Steampunk + Ego-Shooter + Inception = Sucker Punch

    Film: 7/10
    Soundtrack: 7/10

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